Jugend und Klimaschutz. Eine Erinnerung mit Konsequenzen


#FridaysForFuture lautet der hashtag zur weltweiten Kampagne, die von Woche zu Woche größer wird. Jetzt haben auch Schülergruppen aus den Vereinigten Staaten mitgeteilt, dass sie sich mit einbringen werden in dieses stark wachsende internationale Netzwerk. Ich habe in den zurückliegenden Wochen wie viele andere  sehr aufmerksam verfolgt, was sich da entwickelt. Angefangen hatte es am 20. August 2018 mit einer 16 jährigen Schülerin in Schweden. Die hatte ein selbstgebasteltes einfaches Papp-Plakat dabei und ging nicht mehr zur Schule – weil sie auf ein gewaltiges Problem aufmerksam machen will. Climate Change. Mittlerweile gehen die jungen Leute nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz (65.000) in Belgien (35.000) in Österreich, Italien, Australien und etlichen anderen Ländern auf die Straßen.
Und ernten viel Zustimmung, aber auch sehr viel Widerspruch.
Da regen sich zum Beispiel Kulturminister auf, die jungen Leute sollten doch bitte zur Schule gehen und nach der Schule streiken, es gäbe schließlich eine Schulpflicht. Ah ja. Man argumentiert mit der Pflicht.
Das hat eine Tradition. Weshalb Hannah Arendt aus guten Gründen und in gründlicher Reflexion dieser Tradition formuliert hat: „Niemand hat das Recht zu gehorchen“. Ich stimme ihr sehr zu. Das Recht zu gehorchen hatte man selbst in der Diktatur nicht. Sondern man hatte auch schon damals, als ich noch ein junger Pastor war, die Pflicht zum selber Denken. Was unter den Bedingungen der Diktatur mitunter erhebliche Konsequenzen hatte.

Ich erinnere mich an meine erste Arbeitsstelle: Stadtjugendpfarrer in der Industrie- und Universitätsstadt Jena. Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, am Ende des vorigen Jahrtausends, kurz vor dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch eines politischen Weltsystems. Wir waren jung, wir waren engagiert, wir wollen uns einmischen und Verantwortung für das Land übernehmen, in das wir lebten. Um „Ausreise“ ging es nie, das war keine Option. Es ging darum, „dieses Land zu verändern“. Also machte ich einen „Arbeitskreis Umweltschutz beim Stadtjugendpfarramt“ auf, richtete eine Umweltbibliothek ein und sammelte junge Leute. Schon sehr bald bekamen wir massive Probleme mit der Obrigkeit. Denn, wir lebten in einem Land, dass Umweltschutz nicht kannte. Wer auf Umweltprobleme aufmerksam machte, galt sehr schnell als Netzbeschmutzer, als „Kritikaster“ und – davon sprechen Stasiakten dicke Bände – sogar als Staatsfeind. Besonders deutlich wurde das, als Tschernobyl in die Luft flog. Rings um die DDR gingen die Messwerte für Radioaktivität durch die Decke – die größte DDR der Welt blieb davon verschont……
Schließlich lebten wir in der Diktatur und nur die SED sagte die Wahrheit. Und nach deren Wahrheit gab es keine Umweltprobleme.
Ich erinnere noch genau ein Staat-Kirche-Gespräch mit dem Jenaer Oberbürgermeister, bei dem wir Kirchenleute die massiven Umweltprobleme (insbesondere der Luft) in der Stadt ansprachen. Die Luft war oftmals dermaßen dreckig, dass der Ruß sogar durch geschlossene Doppelfenster in die Wohnungen gelangte und innen auf den Fensterbrettern lag. Die Kinder lagen mit schweren Atemwegserkrankungen im Krankenhaus, die jungen Mütter erzählten uns Kirchenleuten offen, was los war. Also sprachen wir das an. Der SED Mann wusste von nix.
Kurz: Ihm sei „soetwas nicht bekannt“ war seine Reaktion.
Wenig später war er nicht mehr Oberbürgermeister, die SED musste abtreten und es begannen neue Zeiten. Auch, weil wir nicht locker ließen.

An diese Kriminalisierung und Verächtlichmachung von Umweltengagierten erinnere ich mich in diesen Tagen, in denen wieder junge Leute auf die Straßen gehen und wieder verächtlich gemacht werden.
Es geht nicht mehr so hart zu wie in den Zeiten der Diktatur – aber viele „Argumente“ kommen mir doch sehr bekannt vor. Vor allem die Angst der Etablierten vor Regelverletzung. Und dabei wissen wir – nicht erst seit der Bürgerrechtsbewegung in den USA, die ja bekanntlich mit einer Regelverletzung begann, dass in bestimmten Zeiten die Regeln verletzt werden müssen, denn diese Regeln führen ja zu dem Notstand, der abgestellt werden muss. Wenn wir uns unter den Bedingungen der Diktatur an deren Regeln gehalten hätten, wäre es nicht viel geworden mit der „Wende“.

Deshalb gefällt mir nicht nur, was die Schülerinnen und Schüler da jetzt weltweit auf die Beine stellen, sondern wir unterstützen sie, so gut wir können mit unserem auch internationalen Netzwerk Fuer-unsere-Enkel.org

Woher kommt die Kraft der jungen Leute? Im Moment kommt sie aus zwei Quellen: „Wir sind alle jung und es geht um unsere Zukunft. Das verbindet uns“.
Das sagte Luisa, eine junge, 22-jährige Aktivistin in der vorigen Woche auf der Demonstration vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Ich habe lange über diesen Satz nachgedacht.
Er enthält eine ungeheure Sprengkraft: Wir sind jung – das heißt: „ihr seid nicht mehr jung. Euch geht die Kraft aus. Um euch geht es nicht mehr“.
Und: „es geht um unsere Zukunft“ – nicht um eure. Das ist starker Tobak.
In Magdeburg bei der Demonstration war der Spruch zu lesen: „Ihr liegt in zwanzig Jahren im Grab – und wir sitzen dann hier bei 60 Grad.“ Es geht also um die Grundlagen. „Weshalb soll ich Abitur machen, wenn ich keine Zukunft habe?“ fragen andere Plakate. Das will erstmal beantwortet sein. Und zwar so, dass es auch wirklich gehört werden kann.

Was nicht nur mir gut gefällt:
Die jungen Leute kümmern sich um ihre eigene Zukunft.
„Demokratie – das ist die Einmischung in die eigenen Angelegenheiten“ sagte mein Freund Jürgen Fuchs, den die Stasi umgebracht hat. Er hatte sehr Recht.
Das galt damals schon, als die Bedingungen sehr viel härtere waren und man erhebliche Konsequenzen bis hin zu Gefängnis und Berufsverbot zu befürchten hatte.
Und es gilt heute ebenso.

Deshalb ist den jungen Leute von heute zu sagen: Lasst Euch nicht irre machen!
Kämpft den Kampf, den ihr kämpfen müsst.
Ihr habt sehr Recht, wenn ihr uns Älteren vorwerft, dass wir nicht genug getan haben, um die Lebensgrundlagen zu schützen.
Aber vielleicht könnt ihr es – trotz des berechtigten Zorns – gestatten, dass wir nun diesen Kampf um Klimagerechtigkeit, diesen größten Kampf des Jahrhunderts, gemeinsam durchfechten.

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In der Ruhe liegt die Kraft.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Das Jahr neigt sich zum Ende, aber unser Netzwerk wächst weiter.
Klick für Klick. Posting für Posting. Kontakt für Kontakt.
Eine große Klimakonferenz liegt hinter uns, weitere Konferenzen liegen vor den Staaten der Welt.
Die öffentliche Aufmerksamkeit für unser Thema schwankt und ist sehr verschieden: während großer Konferenzen ist sie relativ hoch, kurz danach schon wieder verschwindend gering. Aber das irritiert uns nicht.
Denn: Entscheidend ist nicht, was in der Zeitung steht, sondern, ob die Emissionen sinken oder steigen. Im Moment steigen sie wieder.
Wir wollen deshalb weiterhin unseren Beitrag leisten, dass sie sinken.
Wie? Indem wir Einfluss nehmen auf die veröffentlichte Meinung. Und so auf die Öffentliche Meinung. Und so auf Parlamente und Regierungen. Egal, ob auf europäischer, nationaler, Länder- oder kommunaler Ebene. Wir tun das mit den Möglichkeiten des Internets, vor allem mit social media.
Noch längst haben Deutschland, Österreich und die Schweiz die für ein 2-Grad-Szenario notwendigen Reduktionsziele nicht erreicht.
Noch längst haben nicht alle Bundesländer und Regionen in unseren drei Ländern Österreich, Schweiz und Deutschland de-investiert (also die Pensionsrücklagen für ihre Beamten und Angestellten aus fossilen Energie-Investments abgezogen). Noch längst nicht sind alle Landeshauptstädte de-investiert.
Noch längst nicht haben wir in jeder Großstadt einen oder eine Netzwerkerin, die die Sache vor Ort vorantreiben.
Es liegt also sehr viel Arbeit vor uns.
Aber: Wir machen diese Arbeit nicht für uns. Sondern wir machen sie für die Kommenden.
Deshalb können und werden wir unsere Arbeit ruhig, besonnen und konzentriert fortsetzen. Deswegen wollen wir beharrlich, kontinuierlich, und vor allem: systematisch am weiteren Ausbau des Netzwerks arbeiten.
Bundesland für Bundesland, Kanton für Kanton, Region für Region, Stadt für Stadt.
Wir kommen voran. Aber wir können durchaus noch besser werden. Vor allem können wir noch systematischer werden. Gezielter. Genauer. Dazu wird in den kommenden Wochen und Monaten Gelegenheit sein.
Ich will mich nun am Ende des Jahres auch mal bei Euch und Ihnen allen bedanken. Dafür, dass ihr die Idee zum Netzwerk so positiv aufgenommen habt und dafür, dass daraus ein gutes Miteinander geworden ist.
Für unsere Kinder und Enkel.

Ein Lob an die Ministerin. Die Debatte ist eröffnet


Dr. Barbara Hendricks hatte gestern (19.04.2017) via social media darauf hingewiesen, dass der Kampf um die Erreichung des sogenannten Zwei-Grad-Ziels im Klimaschutz sicherheitspolitisch (!) klüger sei als die Aufstockung des Militärbudgets auf 2% des BIP, wie es die NATO vor etlichen Jahren verabredet hatte.
Sie hat mit diesem Hinweis völlig Recht.
Denn, wie die Adelphi-Studie im Auftrag des Auswärtigen Amts nun aufzeigt, gibt es einen Zusammenhang zwischen Klimawandel und sich stark verändernden Sicherheitsstrukturen in der Welt: wenn Staaten instabiler werden, haben terroristische Gruppen bessere Möglichkeiten, zu agieren. Das Auswärtige Amt hatte schon 2006 in einer Studie den Zusammenhang von Sicherheit und Klimaschutz thematisiert.
Diese Auseinandersetzung um die Verwendung der knappen finanziellen Ressourcen zwischen Klimaschutz und Militärbudget muss geführt werden.
Es wird eine harte Auseinandersetzung werden. Aber diese Auseinandersetzung muss geführt werden, denn es geht um Zukunftsfähigkeit.
Sowohl die „Falken“ in den Kreisen der Rüstungsindustrie und in Militärkreisen als auch rechtspopulistische Klimawandel-Leugner sowie Vertreter einer alten Energie-Politik werden sich verbünden, um eine Verbindung der Themen Klimawandel und Sicherheit grundsätzlich zu leugnen und in Frage zu stellen. Das ist erwartbar und deshalb nicht sonderlich aufregend.
Die Frage ist allerdings: wer wird sich auf der anderen Seite dieses Verhandlungstisches niederlassen? Welche Allianzen sind da zu schmieden?

Auf dem Hintergrund dieser zu erwartenden heftigen argumentativen Konfrontation stellt sich mir eine einfache Frage:
Was machen die Grünen eigentlich so?

Das angesprochene Thema berührt ihre Kernthemen: Klimaschutz und Sicherheit.
Aber: man hört nichts. Reineweg nichts.
Man überlässt es der Bundesumweltministerin, dieses zentrale Thema zu platzieren. Das verstehe, wer will.
Mich geht das im Grunde nichts an, bin ich doch nicht verantwortlich für die Partei der Grünen. Aber: mich wundert das schon.
Man tanzt bislang im Bundestagswahljahr auf allerlei kleinen und diversen Sonderbühnen herum, die Umfragen sprechen eine deutliche Sprache, aber das eigentliche Kernthema, die Basis, das Fundament ökologischen Engagements: Klimaschutz und Sicherheit lässt man „links liegen“.
Die Grünen müssen das mit sich ausmachen.

Ich bin jedenfalls Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks ausgesprochen dankbar, dass sie nun dieses zentrale Thema öffentlich angesprochen und damit die Debatte eröffnet hat.

Für Leute ab 50.


1000jährige Eiche in Volkenroda/Thüringen
1000jährige Eiche in Volkenroda/Thüringen

Ab ungefähr 50 Jahren kann man Enkel haben. Deshalb gibt es jetzt eine facebook-Gruppe, die solche Menschen sammelt.
Menschen, die sich für ihre Enkel engagieren wollen.
Mit ihrer Lebenserfahrung, mit ihrer Berufserfahrung, mit ihrem Humor, ihrem Witz, ihrem Wissen.
Mit ihrer Geduld, mit ihrer Zeit, mit ihren Möglichkeiten.

Man darf das wichtige Thema „Klimawandel“ nicht der Politik überlassen oder der „Wirtschaft“ oder den „Gewerkschaften“.
Da sind zu viele Einzelinteressen im Spiel.

Man braucht Gruppen, parteiübergreifend und generationenübergreifend.
Gruppen von Menschen, die sich für ihre Enkel engagieren wollen, weil sie verstanden haben, dass es beim riesigen Thema „Klimawandel“ auf jeden einzelnen Menschen ankommt.
Denn unsere Enkel – wahrscheinlich schon unsere Kinder – werden eine völlig veränderte Welt vorfinden, in der die Ressourcen extrem knapp und die daraus entstandenen Probleme extrem groß geworden sein werden.

Vieles von dieser Entwicklung können wir jetzt schon messen.
Den Anstieg des Meeresspiegels – er geht etwa dreimal so schnell, wie man noch in den neunziger Jahren annahm.
Das Wachsen der Wüsten.
Der Verknappung trinkbaren Wassers.
Die Zunahme regionaler Konflikte.
Immer mehr Flüchtlinge.

All diese Entwicklungen, die von weitsichtigen Forschern schon vor Jahrzehnten publiziert wurden, können wir jetzt bereits in ihren konkreten Auswirkungen sehen. Und wir wissen längst mehr, als wir tun.

Deshalb braucht man ein neues Bündnis zwischen den Generationen.
Aktive, erfahrene, engagierte Menschen ab 50, die vielleicht schon eigene Enkel haben.
Die man nicht erst lange überzeugen muss, sondern die zum Handeln bereit sind.
Jeder mit seinen Möglichkeiten.
Der eine ist Dichter – also wird er Texte beisteuern.
Der andere ist Musiker – also wird er vielleicht ein Lied beisteuern.
Wieder einer ist Journalist – der kann helfen, das Projekt voran zu bringen.
Ein vierter ist vielleicht erfahren im Umgang mit Videos – auch er oder sie kann einen Beitrag leisten.
Maler können malen; Zeichner können zeichnen; Karikaturisten können Karikaturen liefern.
Es gibt beinahe unendliche viele Möglichkeiten des persönlichen Engagements.

Damit das Thema „Klimawandel“ in den Köpfen der Menschen ankommt.
Damit wir die zu sehenden Zusammenhänge auch verstehen.
Damit wir konkret etwas für unsere Enkel tun.

Wer daran mitarbeiten möchte ist eingeladen.
Für Menschen ab ungefähr 50 Jahren, die nicht nur labern, sondern sich verbindlich und engagiert beteiligen wollen.
Kurz: für Menschen, die noch nicht fertig sind mit ihrem Leben.

Und hier geht’s zur Gruppe:

Ok. Reden wir vom Geld


5021 Milliarden € hatten die Deutschen im Jahr 2013 auf ihren Sparkonten. Das ist etwa das Zwanzigfache (!) des Jahres 1970.
Schellnhuber Das ist ne Menge. Eine große Menge. Etwa so groß wie die gesamte Wirtschaftsleistung der Europäischen Union!
Die Frage ist, was die Banken, denen wir unser Geld anvertrauen, die also das Giro- und vielleicht auch ein kleines Sparkonto betreuen, damit machen.
Ich will gar nicht wissen, bei welcher Bank Sie Ihr Konto haben, aber vielleicht wollen Sie ja wissen, was Ihre Bank mit Ihrem Geld so macht? Haben Sie Ihre Bank schon mal danach gefragt? Online-Auskünfte sind ja meist dürftig. Von Ausnahmen einmal abgesehen.
Also: Erster Schritt: ich frage meine Bank, was sie mit meinem Geld eigentlich so tut. In welche Fonds oder Aktien oder Branchen sie investiert. Es mag sein, dass der Kollege am Bankschalter ein wenig irritiert ist über diese Frage, aber das macht ja nichts.

Und dann kann ich mich entscheiden, ob ich das „so lassen“, oder ob ich „das ändern“ will.
Es gibt eine weltweite Kampagne von überwiegend jungen Leuten, die den Hebel für verantwortliches Investment genau an dieser Stelle ansetzt. Unter dem Titel „De-invest“ fordert sie dazu auf, das eigene Geld aus solchen Branchen abzuziehen, die klimaschädliche Investitionen tätigen.

5021 Milliarden € privates Geldvermögen. Nur in Deutschland. Immobilien und anderes sind da noch nicht mitgerechnet.
Darum geht es.

Das Spendenaufkommen in Deutschland betrug im Jahr 2014 knapp 5 Milliarden €, also nur ein Bruchteil der Summe, über die eigentlich zu sprechen wäre.
Es ist erfreulich, dass die Deutschen so viel spenden. Gewiss.
Aber der Hebel, den sie eigentlich in ihren Händen halten, ist größer. Etwa tausendfach größer: 5021 Milliarden.

Schritt 2 ist also: ich kann mir überlegen, ob ich die Bank wechsle und mein Geld einer solchen Bank anvertraue, die nicht an klimaschädlichen Investitionen beteiligt ist. Ich kann entscheiden, ob ich mein Geld aus klimaschädlichen Investitionen abziehe, so, wie es die Kampagne „Deinvest“ tut.
Zu Recht werden in diversen Kampagnen und Zeitungsartikeln, Fernseh- und Radiosendungen klimaschädliche Investitionen kritisiert. Das ist auch einfach. Man muss ja dabei selber nichts tun.
Die Frage allerdings, was ich mit meinen Spargroschen anfange, die muss ich schon selber beantworten. Da wird die Sache konkret.
5021 Milliarden €. Darum geht es.

Egal, wie Sie sich entscheiden. Sie treffen in jedem Fall eine Entscheidung.
Entweder Sie investieren Ihr Geld in die Zerstörung des Planeten, oder in seine Erhaltung.
Sie haben die Wahl.

Angemerkt sei:
natürlich hat auch jede Kirchgemeinde, jede Kommune, jeder Landkreis, jede Universität, jedes Unternehmen, jeder Verein und jede Stiftung die Wahl, wo die Spargroschen anlegt werden. Und wenn die Abgeordneten oder anderen Aufsichtsgremien in einem Kommunalparlament oder in einem Kreistag oder anderswo entscheiden, wie es angelegt werden soll, dann übernehmen auch sie damit Verantwortung.