Greta Thunberg und die Schulstreiks. Eine kleine Dankesrede


Es gibt gute Tage. Heute ist so einer. Heute haben überall auf der Welt junge Menschen demonstriert. Sie haben ihre Schulen verlassen, so, wie das Greta Thunberg schon seit längerem regelmäßig tut und sie haben gesagt, was sie von denen, die an der Macht sind in Bezug auf den dringend notwendigen Klimaschutz erwarten: Tut endlich was!
Noch vor wenigen Wochen waren es erst wenige hundert junge Menschen, die sich unter dem hashtag #fridaysforfuture versammelt haben.
Heute waren es allein in Deutschland mehr als 25.000 in über 50 Städten. Auch in Belgien (12.000) und in der Schweiz (ca. 20.000), in Italien und anderen Ländern sind junge Leute in Bewegung gekommen, weil sie überzeugt hat, was die fünfzehnjährige Greta Thunberg angefangen hatte. Seit sie vom UN-Generalsekretär auf der Weltklimakonferenz in Katowice der Weltöffentlichkeit gezeigt worden war, seit sie nun sogar zum eher konservativen Weltwirtschaftsforum nach Davos eingeladen wurde – seither tut sich eine Menge unter den jungen Leuten.
Man kann stolz sein auf solche engagierten jungen Leute, die sich wie heute zwei und mehr Stunden bei Minusgraden vor ein Rathaus oder einen Landtag oder vor den Reichstag in Berlin stellen und laut werden.
Lehrer oder Kultusministerien, die ein solches Engagement bestrafen wollen – auch das gibts – haben offenbar nicht im geringsten verstanden, um was es geht.
„Wir sind die letzte Generation, die noch etwas tun kann – deshalb sind wir auf der Straße“ bringt es einer der vielen tausend Demonstranten auf den Punkt.
Und deshalb unterstützen wir von Fuer-unsere-Enkel.org diese engagierten Leute.
In der kommenden Woche werde ich in Wien sein, dort mit Schülern, Zeitungen und dem Rundfunk über unser Netzwerk Fuer-unsere-Enkel.org sprechen. Ich werde die Gelegenheit nutzen und die vielen jungen Leute loben, die da heute auf die Straße gegangen sind und in den kommenden Wochen auf die Straßen gehen werden.
Anders wird es nämlich keine Veränderung geben. Von alleine geschieht nichts. Man muss kämpfen um eine bessere Klimapolitik. Die jungen Leute um Greta Thunberg haben das verstanden. Dafür gebührt ihnen Dank.

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