Vom Lesen am Morgen


Am Morgen, die Stadt wird laut, Autos und Straßenbahnen fahren, der Tag hebt an mit seinem Lärm,
finde ich diesen uralten Text über die Stille.
Verdeutscht vom „Steller der Schrift“, Martin Buber.

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,
die Tat seiner Hände meldet das Gewölb:
Sprache sprudelt Tag dem Tag zu,
Kunde zeigt Nacht der Nacht an,
kein Sprechen ists, keine Rede,
unhörbar bleibt ihre Stimme,-
über alles Erdreich fährt ihr Schwall,
an das Ende der Welt ihr Geraun.
.
(aus: Die Schrift. Verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig. Band 4 Die Schriftwerke, S. 31. Preisungen.XIX; 6. Auflage; Verlag Lambert Schneider, 1962)
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