Dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern
Herrn Erwin Sellering
Staatskanzlei
Schloßstraße 2-4
19053 Schwerin
Berlin, 26. August 2011
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
wie kaum eine andere Initiative hat sich die in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Initiative „Storch Heinar“ die kreative Auseinandersetzung mit der rechtsradikalen NPD zu Eigen gemacht und mit vielfältigen Aktionen ihren Beitrag zum Schutz der parlamentarischen Demokratie geleistet.
Ich möchte die Initiatoren von „Storch Heinar“, die Herren Matthias Brodkorb, Julian Barlen und Robert Pateijdl deshalb für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vorschlagen.
Der Kunstfigur „Storch Heinar“ ist es gemeinsam mit der Initiative „Endstation Rechts“ nicht nur gelungen, bundesweite mediale Aufmerksamkeit zu erringen (u.a. SPIEGEL online vom 26. 8. 2011), sondern sie hat es vermocht, für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern besonders wichtige mittelständische Unternehmen (z.B. im Verband der Tourismusunternehmen) für ihr Anliegen zu gewinnen, um durch ein breites bürgerliches Bündnis etwas für die Entwicklung eines positiven Images für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern und für Deutschland insgesamt zu leisten, denn die Aktivitäten der NPD werden nicht zuletzt im Ausland mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt.
Die Kreativität der Initiatoren von „Storch Heinar“ ist bemerkenswert. Vor allem ihr Engagement in den sozialen Netzwerken (allein die facebook-Page verzeichnet über 33. 170 „Fans“) ermöglicht es der Initiative, mit vielen Menschen in direkten Kontakt zu treten, die nach Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements ausserhalb von Parteien suchen. Das ist ein wichtiges Element der Demokratieentwicklung.
Ich möchte Sie daher bitten, die Initiative „Storch Heinar“ dem Herrn Bundespräsidenten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vorzuschlagen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Kasparick
Parl. Staatssekretär a.D.